Geschwisterwagen

Geschwisterkinderwagen sind bis zu einem Babyalter bis zu 36 Monaten geeignet. Es gibt sie in der Nebeneinander-Ausführung, bei der sich die Babys beobachten können. Dadurch hat dieser Geschwisterkinderwagen aber auch den Nachteil, dass er ziemlich breit ist und daher sollte man auch vor dem Kauf alle Türöffnungen ausmessen, die man jeden Tag zu durchschreiten hat, damit nicht bei jedem Türrahmen der Geschwisterwagen zerlegt werden muss. Da geht eine andere Art von Geschwisterwagen ganz andere Wege – bei diesem sind die Sitze hintereinander angelegt. Damit spielt die Breite eines Türrahmens keine Rolle mehr. Allerdings können längere Geschwisterwagen dann möglicherweise aber nicht mehr so leicht zu lenken sein. Unbedingt sollte darauf bedacht genommen werden, dass auch ein kleiner Radius mit diesem Geschwisterwagen bezwungen werden kann. Der hintere Sitzplatz ist dabei ebenso vollwertig und nicht einengend. Außerdem kann bei einem Geschwisterwagen der hintere Sitz meist erhöht sein, so dass auch beste Aussicht aus der zweiten Reihe gewährleistet werden kann. Ein atmungsaktiver Nässeschutz für den Geschwisterwagen sollte bei guten Modellen zur Standardausrüstung zählen.

Viele Geschwisterwagen haben hinten einfache Räder und vorne Doppelräder. Die hinteren Räder können mittels Bremshebel bedient werden. Die Vorderräder verfügen über eine Feststellbremse, damit der Geschwisterwagen sich nicht selbständig macht, wenn sie ihn einmal vor einem Geschäft abstellen wollen. Ein aufklappbares Dach mit oder ohne Sonnensegel oder mit Moskitonetz runden das Angebot ab. Die Babywannen sollten leicht abnehmbar sein und gegen Sportsitze ausgetauscht werden können. Dann ist nur noch das Platzproblem zu lösen, denn wie ist der Geschwisterwagen, wenn man ihn zusammenklappt? Gehen sich die Maße aus, damit man ihn in seinem Auto auch gut verstauen kann?